„Die Kreuzung Landgraf-Georg-Straße/ Teichhausstraße/ Pützerstraße ist eine der meist befahrensten Kreuzungen in Darmstadt. Mit dem Umbau nach holländischem Vorbild in dem geplanten Modellversuch wird sie zu einer geschützten Kreuzung für Radfahrende und Fußgänger:innen“, erklärt Stefan Opitz, verkehrspolitischer Sprecher der grünen Stadtverordnetenfraktion. „Durch dieses Kreuzungsdesign wird die häufigste Unfallursache – Fehler beim Abbiegen durch Kfz-Fahrende – entschärft, indem der Radverkehr vorgezogene und baulich geschützte Aufstellflächen bekommt.“
Gefördert werde das Projekt mit 1,75 Millionen Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Unter dem Namen SQUADA – Separiertes Queren für Alle in Darmstadt – wird die wissenschaftliche Untersuchung von der Technischen Universität begleitet.
„Nach dem Pilotprojekt ‚Rechtsabbiegepfeil für Radfahrende‘ ist Darmstadt mit der Kreuzung nach niederländischem Vorbild in der Mobilitätsforschung wieder ganz vorne“, so der grüne Stadtverordnete weiter. „Kfz sind zu 90% Verursacher von Unfällen an Kreuzungen. Fehler beim Abbiegen überwiegen dabei. Diese oft schweren oder sogar tödlichen Unfälle können durch das Kreuzungsdesign verhindert werden.“
„Sichere Kreuzungen sind ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zu ‚Vision Zero‘ – keine Toten und Schwerverletzten mehr im Straßenverkehr und können helfen die Attraktivität des Radverkehrs weiter zu steigern, um noch mehr Menschen zum Umstieg aufs Fahrrad bewegen“, so Opitz abschließend.
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