Historie – Mobil sein in Darmstadt
Vor gut 10 Jahren war Darmstadt noch stark vom Auto geprägt: Rund 37% aller Wege wurden 2012/2013 mit dem Pkw zurückgelegt. Für Fuß- und Radverkehr fehlten vielerorts sichere Wege, Radstreifen und durchgängige Verbindungen.
Seitdem hat die Stadt Darmstadt unter GRÜNER Führung konsequent in die Infrastruktur investiert: Neue Radwege, geschützte Radstreifen, modernisierte Gehwege und barrierefreie Ausbauten. Auch der ÖPNV und die Anbindung ins Umland wurden in den Blick genommen. Ziel war es, allen Verkehrsteilnehmenden sichere und komfortable Alternativen zu bieten – und so auch den Autoverkehr zu entlasten.
Aktuelle Situation
Eine nachhaltige Verkehrspolitik nützt allen – ob zu Fuß, mit dem Rad, mit Bus und Tram oder mit dem eigenen Auto. Mobilität ist gerechter, effizienter und umweltverträglicher geworden und das ist messbar:
- Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs sank von 37% auf 27%.
- Der Radverkehr stieg von 17% auf 27%,
- der Fußverkehr von 28% auf 32%
- Insgesamt werden 73% aller Wege mit dem Umweltverbund zurückgelegt – innerhalb des Stadtgebiets sogar 81%
Das bedeutet: Mehr Menschen entscheiden sich fürs Rad, gehen zu Fuß oder nutzen Bus und Bahn. Auch Autofahrer*innen profitieren: Weniger Pkw-Verkehr bedeutet weniger Stauverluste. Das zeigt sich deutlich in den Stauzeiten: Während Autofahrende in Darmstadt 2022 noch 47 Stunden pro Jahr im Stau standen, waren es 2024 nur noch 38 Stunden – und damit weniger als im bundesdeutschen Durchschnitt von 43 Stunden.
Gleichzeitig steht Darmstadt mit an der Spitze der 15-Minuten-Städte, d.h. der Städte, in denen alle Orte des täglichen Bedarfs innerhalb einer Viertelstunde zu Fuß oder mit dem Rad von der Wohnung aus erreichbar sind. 6,9 Minuten benötigen Darmstadts EinwohnerInnen im Durchschnitt aktuell, um 24 ausgewählte Alltagsziele zu erreichen. Kluge Stadtentwicklung wie die Schaffung von Supermärkten in den Quartieren statt auf der grünen Wiese machen das Leben für alle leichter.
Alle gewinnen:
- Fußgänger*innen durch sichere Gehwege, bessere Querungsmöglichkeiten und mehr Aufenthaltsqualität
- Radfahrende durch geschützte Wege und durchgängigere Netze
- ÖPNV-NutzerInnen durch den Ausbau barrierefreier Haltestellen und günstigere Anbindung
- Autofahrende durch weniger Stau und sanierte Straßen wie z.B. die Nieder-Ramstädter Straße
Unsere Zukunftsvision
Die positive Entwicklung ist ein Fundament, auf dem die GRÜNE-Stadtverordnetenfraktion weiterbaut. Unter anderem durch
- Vision Zero – d.h. keine Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr
- Lückenschlüsse bei wichtigen Fuß- und Radwegeverbindungen für ein stadtweites Netz
- Entwicklung eines sicheren Kreuzungsdesigns nach niederländischem Vorbild
- ein ÖPNV, der das Umland besser einbindet und dessen Finanzierung gesichert ist
- Barrierefreiheit als Grundauftrag, damit Mobilität unabhängig von Alter und körperlichen Einschränkungen funktioniert
Die Verkehrspolitik der GRÜNEN Fraktion bringt spürbare Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmenden.
Ob zu Fuß, mit dem Rad, dem Bus oder dem Auto: Wir wachsen miteinander, wenn wir Räume schaffen, in denen Mobilität sicher, gerecht und nachhaltig funktioniert.
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