Verlängerung des K-Busses in die Heimstätte – zwei der drei vorgestellten Varianten finden breite Zustimmung.

„Die Verlängerung der Linie des K-Busses in die Heimstättensiedlung ist erklärtes Ziel seit 10 Jahren, wurde bereits Ende letzten Jahres in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen und wird jetzt ausgestaltet. Jetzt kommt es auf das ‚Wie‘ an“, erklärt Stefan Opitz, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen. „Damit wird ein weiteres attraktives Angebot für den Stadtteil geschaffen.“

Auf einer Bürgerinformationsveranstaltung des Mobilitätsamtes der Stadt Darmstadt wurden drei Varianten vorgestellt wie die Verlängerung ab der Mahatma-Ghandi-Straße aussehen könnte. Die Varianten „Pulverhäuser Weg“ und „Im Pelz“ fanden dabei am meisten Zuspruch. Die neue Regelung soll zu Ostern eingeführt werden, weitere Änderungen werden nach dem der Endausbau der Konversionsflächen in fünf bis zehn Jahren erfolgen.

„Frederik Jobst von Volt fügt an: „Bereits jetzt besteht durch die Neubau-Areale im Bereich der Berliner Allee und des ehemaligen Echo-Geländes eine zusätzliche Fahrgastnachfrage zwischen Heimstättensiedlung und Hauptbahnhof. Mit weiteren städtebaulichen Entwicklungen im Verlegerviertel und im Bereich der Hochschule h_da wird die Nachfrage auf der bereits heute oft vollen Linie H weiter steigen.“

„Anstatt nur die vorhandene Buslinie immer dichter fahren zu lassen, setzen wir auf zusätzliche Direktverbindungen für die Siedler. Das neue Angebot entlastet auch den H-Bus und bindet die Heimstätte in einem kürzeren, attraktiveren Takt an das Busnetz an“, ergänzt Hans Wegel von der CDU. „Damit wird das TZ-Rhein-Main und das gesamte Konversionsgebiet der ehemaligen Nathan-Hale-Kaserne auch mit dem Südbahnhof verknüpft mit rund zehntausend Arbeitsplätzen, 2 Schulen, einem Supermarkt und weiteren Angeboten der Heimstätte.“

Für alle steht dabei fest: Buslinien sind flexibel anpassbar. Auch nach Ostern 22 bleibt die ÖPNV-Anbindung der Siedlung auf unserer Agenda und wir werden aus den Erfahrungen lernen und anpassen.

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