Soziales

Für Frauen & Familien 

Wir haben den Bau eines größeren, barrierefreien Frauenhauses auf den Weg gebracht 

Das bisherige Frauenhaus ist zu klein und außerdem sanierungsbedürftig. Es kann weder erweitert noch barrierefrei umgestaltet werden. In den vergangenen Jahren mussten regelmäßig Frauen, die Schutz suchten, abgewiesen werden. In Deutschland stirbt fast jeden Tag eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner. Ende 2026 werden im neuen Darmstädter Frauenhaus 17 Schutzplätze für Frauen und ihre Kinder zur Verfügung stehen. 

Wir haben uns stark gemacht für ein höheres Entgelt von Erzieher*innen 

Seit 2023 sind Erzieherinnen und Erzieher in Darmstadt in die Entgeltgruppe 8b eingruppiert. Dies soll dazu beitragen, die Attraktivität des Berufs sicherzustellen und dem Fachkräftemangel in diesem Bereich entgegenzuwirken, um Familien in Darmstadt eine qualitativ hochwertige und stabile Betreuung anzubieten. Gute Entlohnung ist aber nicht alles. Für eine qualitativ hochwertige Betreuung und damit verbunden auch gute Arbeitsbedingungen stehen auch die von uns im breiten Konsens mit den Trägern verabschiedeten Darmstädter Qualitätsstandards in der Kinderbetreuung. Die Versorgungsquote konnten wir um je 3 Prozent weiter ausbauen. Sie liegt im U3-Bereich bei 48,6 Prozent und für die Altersgruppe der 3- bis 6-jährigen Kinder bei 108,4 Prozent. 

Für Kinder & Jugendliche

Wir haben das Jugendplenum damit! möglich gemacht 

Wir haben uns stark gemacht für die Gründung eines Jugendplenums, um die politische Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu fördern und zu verankern. Im September 2025 fand das erste Plenum statt, bestehend aus 47 Menschen zwischen 12 und 17 Jahren. Der direkte Austausch zwischen Politiker*innen und jungen Menschen ist wichtig, um den Blick der Politik auf zukünftige Generation(en) nicht zu verlieren. Das Jugendplenum erhält das Recht, zu allen Planungen und Vorhaben, die die junge Generation betreffen, in den Ausschusssitzungen der StaVo Stellung zu nehmen.  

Wir haben das Bündnis gegen Kinderarmut gegründet 

Das Bündnis hat die Aufgabe auf städtischer Ebene gezielte Maßnahmen gegen Kinderarmut zu entwickeln. Dafür ist es fachlich breit aufgestellt und führt alle Akteure aus dem Bereich der Armutsprävention zusammen: Vertreterinnen und Vertreter aus der Stadtverwaltung und -politik, Wohlfahrtsverbänden, Träger der Kinder- und Jugendhilfe sowie Praxis und Wissenschaft. Gemeinsam erarbeiten sie maßgeschneiderte Lösungen für Darmstadt. Im Fokus stehen auch Sozialleistungen, damit mehr Kinder und Jugendliche in Darmstadt die Leistungen in Anspruch nehmen, die ihnen zustehen, um Armut zu verhindern. 

Für vulnerable Gruppen  

Wir haben den Neubau des “Scentral” am alten Standort realisiert 

Mit dem Neubau Scentral ist eine wichtige Anlaufstelle für Drogensüchtige wieder am alten Platz. An dieser Stelle ist die Darmstädter Drogenszene seit Jahrzehnten versammelt. Dort wo die Szene ist, kann es am besten gelingen, sie mit Hilfsangeboten zu erreichen. Klar ist auch, dass mit dem Erfolg des Neubaus auch noch Aufgaben für die Zukunft verbunden sind.  

Dass der für die Szene wichtige Außenbereich des Drogenkontaktladens aufgrund von Baumängeln nicht zeitgleich eröffnet werden konnte, hat zu Problemen und Diskussionen geführt. Wir machen uns stark für ein neues Konzept für das Scentral und den Herrngarten – damit zeigen wir, dass Sicherheit und Hilfe kein Widerspruch sind, sondern gemeinsam gedacht werden müssen. Wir setzen uns dafür ein, dass der Neubau am Herrngarten mit weiteren Angeboten ausgestattet wird, um den neuen Drogen und den Problemen mit den Drogensüchtigen im öffentlichen Raum Lösungen entgegenzusetzen. So schaffen wir klare Regeln für den öffentlichen Raum und stärken zugleich die Unterstützung für suchtkranke Menschen durch medizinisch betreute Konsumräume, Aufenthaltsbereiche und Notschlafplätze. So sorgen wir dafür, dass der Herrngarten für alle sicherer und lebenswerter wird. 

Wir übernehmen Verantwortung für alle Menschen in Darmstadt: Projekt FlexHi 

Für wohnungslose Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen haben wir in Kooperation mit dem Landeswohlfahrtsverband Hessen und der Regionalen Diakonie Darmstadt-Dieburg das Projekt FlexHi – Flexible Hilfe – initiiert, um Menschen von der Obdachlosigkeit wieder zurück in ein stabiles, selbstbestimmtes Leben zu helfen. Für wohnungslose Menschen gibt es mehrere Angebote, jedoch leiden Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen bspw. unter Psychosen oder zeigen herausforderndes Verhalten. Darauf sind reguläre Hilfsangebote nicht vorbereitet. Uns ist es ein Anliegen, dass wir für alle Menschen in dieser Stadt Politik machen und keinen außen vorlassen. FlexHi ist ein menschenwürdiges Hilfesystem, es verknüpft Zuständigkeitsbereiche über künstliche Systemgrenzen hinweg: Wohnungslosenhilfe, Eingliederungshilfe und Psychiatrie und zeigt damit eindrücklich, dass Sozialpolitik nicht in Zuständigkeiten denken darf, sondern sich an Lebensrealitäten der Menschen orientieren muss.  

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