„Das Förderprogramm ‚Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV‘ soll ein Gesamtsystem für die öffentliche Mobilität schaffen, das die tatsächlichen Bedürfnisse der Bürger*innen erfasst. Dazu soll der Linien-ÖPNV mit Sharing-Angeboten und OnDemand-Angeboten vernetzt werden“, erklären die verkehrspolitischen Sprecher der Koalition Stefan Opitz (GRÜNE, Paul Wandrey (CDU) und Frederik Jobst (Volt). „Das Förderprogramm hat eine Förderquote von 80 %, wobei es noch eine weitere Landesförderung möglich ist. Wenn dem Förderantrag entsprochen wird ist das ein großer Schritt, den erweiterten Umweltverbund flächendeckend und rund-um-die-Uhr auszubauen und so die Mobilitätswende in der Region voranzutreiben.“
„Die Maßnahmen im Rahmen der räumlichen Erschließung sind von zentraler Bedeutung, um den erweiterten Umweltverbund als echte, komfortable Alternative zum Auto für möglichst viele Bürger*innen anzubieten. Jeder Ausbau der Einzelbausteine On-Demand-Services, Sharing-Angebote, P+R-Angebote, Erweiterung des Linien-ÖPNV und Mobilitätsstationen führt uns weiter ans Ziel. Gemeinsam mit der Förderung des Radverkehrs kann so eine deutliche Reduktion des motorisierten Individualverkehrs am Modal-Split erzielt werden“, erklären die Koalitionäre.
„In Bezug auf die mehrere Jahre andauernde Großbaustelle der Rheinstraßenbrücke am Hauptbahnhof bedeutet die Einrichtung von Park-and-Ride-Plätzen eine große Entlastung. Für den Neubau soll ein umfassendes Pilotprojekt mit alternativen Verkehrsangebote entwickelt werden, das als Vorreiter für andere Großbaustellen dienen kann und im besten Fall eine grundlegende Änderung im Mobilitätsverhalten der Pendler*innen auslösen.“
„Ziel des richtungsweisenden Förderprogramm ist, eine gute Erreichbarkeit im gesamten Stadtgebiet zu gewährleisten und darüber hinaus weite Teile des Landkreises mitzuversorgen“, so Opitz, Wandrey und Jobst abschließend.
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