Mobilität im urbanen Raum – Online-Diskussion am 10. März

Mit Daniela Wagner, MdB, Hildegard Förster-Heldmann, MdL, Stefan Opitz und Robert Ahrnt

„Wie in allen anderen großen europäischen Städten wird auch in Darmstadt die Verkehrssituation zukünftig nur durch die Stärkung des Umweltverbundes zu bewältigen sein. Es ist ganz klar: Die Ziele der Klimapolitik können ohne neue Radwege, ohne neue Straßenbahnlinien und die ICE-Anbindung nicht erreicht werden“, so die GRÜNE Bundestagsabgeordnete Daniela Wagner, die am Mittwoch, dem 10. März, auf Einladung des Darmstädter Kreisverbandes an einer Online-Diskussion mit dem Thema „Mobilität im urbanen Raum“ teilnimmt. „Um Rad-, Fuß- und ÖPNV als Alternative zum Auto noch attraktiver zu machen, werden wir deren-Infrastruktur mit Hochdruck weiter ausbauen“, ergänzt die Darmstädter Parteivorsitzende Hildegard-Förster-Heldmann. „Zudem braucht es das Zusammenspiel von Stadt, Region und Bund. Deshalb sind der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Darmstadt-Dieburg Robert Ahrnt sowie der stellvertretende Vorsitzende des Verkehrsausschusses der Wissenschaftsstadt Darmstadt Stefan Opitz bei der Veranstaltung ebenfalls dabei.“

„Der motorisierte Verkehr ist für ein Fünftel der Treibhausgasemissionen verantwortlich, hinzukommen noch die Belastungen durch andere Luftschadstoffe aus den Verbrennungsmotoren. Die Verkehrswende ist daher doppelt sinnvoll, denn sie schützt Klima und Gesundheit. Gerade in den Städten muss sie vorangebracht werden“, so Daniela Wagner, die auch Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestags ist. „Allerdings bestimmt der Bund durch Gesetze und Förderprogramme maßgeblich den Rahmen. Und da ist leider seit Jahren keinerlei Reformwille erkennbar. Trotz Dieselfahrverboten werden weiterhin SUVs gefördert, trotz des weltweit dichtesten Autobahnnetzes, weiterhin Autobahnen gebaut und Tempo 130 blockiert. Dabei ist die Einführung einer generellen Höchstgeschwindigkeit eine der schnellsten und kostengünstigsten Maßnahmen, um den CO2-Ausstoß zu verringern und die Verkehrssicherheit zu steigern.“

„Innerhalb der Städte ist es genauso“, pflichtet ihr Stefan Opitz bei. „Mit Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit kämen wir unserem Ziel der Vision Zero für Darmstadt ein großes Stück näher.“ Vision Zero bedeutet keine Schwerverletzten und Toten im Straßenverkehr. „Zudem gibt es bei reduzierter Geschwindigkeit weniger Lärm und Abgase. Und der gleichmäßige Verkehrsfluss verhindert Staus, insbesondere vor Ampeln.“

„Darmstadt ist aber kein Solitär. Jeden Tag kommen viele Menschen zum Arbeiten, Studieren oder Einkaufen in die Stadt. Deshalb stehen wir im engen Austausch mit dem Umland“, so Förster-Heldmann. „Gemeinsam mit Robert Ahrnt als Vertreter des Landkreises Darmstadt-Dieburg und anderen haben wir bereits 2019 ein umfassendes Programm erarbeitet, um die urbane und regionale Mobilität in Südhessen zu sichern und modern und umweltgerecht weiter auszubauen.“ Dafür wurde Ende 2020 von der Stadt Darmstadt, der HEAG mobilo und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg die StraDaDi GmbH gegründet. In einem ersten Schritt wird sie sich mit der Planung und Realisierung einer Straßenbahn nach Groß-Zimmern befassen. „Uns geht es um eine Politik des Ermöglichens. Wir wollen Alternativen zum Auto schaffen, damit das Umsteigen leicht fällt“, so Förster-Heldmann.

 

Mittwoch, 10. März, 19 Uhr „Mobilität im urbanen Raum“
Online-Diskussion mit Daniela Wagner, MdB (Mitglied des Verkehrsausschusses im Bundestag), Hildegard Förster-Heldmann, MdL (GRÜNE Parteivorsitzende), Stefan Opitz (Stellv. Vorsitzender des Verkehrsausschusses der Wissenschaftsstadt Darmstadt) und Robert Ahrnt (Erster Kreisbeigeordneter d. Landkreises Darmstadt-Dieburg)

 

Livestream unter: www.gruene-darmstadt.de/kommunalwahl2021/live/

Für eine aktive Teilnahme bitte Anmeldung per Mail an Kreisverband@gruene-darmstadt.de

Mehr über die GRÜNEN Mobilitätskonzepte unter:
www.gruene-darmstadt.de/kommunalwahl2021/wahlprogramm/stadtentwicklung-und-mobilitaet/

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