Darmstadt, 24. Juli 2025 – Ein aktueller Bericht der Süddeutschen Zeitung zeigt erschreckende Einblicke in die Start-up-Szene: Gründerinnen werden immer wieder Opfer von Machtmissbrauch, sexueller Belästigung und Übergriffen durch Investoren. Die Schilderungen reichen von herabwürdigenden Kommentaren über Anzüglichkeiten bis hin zu sexuellen Nötigungen. Die Zahlen unterstreichen das Ungleichgewicht: Nur 18,8 Prozent der Gründer in Deutschland sind weiblich, und der Anteil rein weiblich gegründeter Start-ups am gesamten Investitionsvolumen liegt laut der Unternehmensberatung EY bei gerade einmal einem Prozent. Gleichzeitig sind nur zwischen 5 und 15 Prozent der Investoren Frauen, wie das Netzwerk European Women in VC ermittelt hat.
„Was wir hier sehen, ist ein erschreckendes Machtgefälle, das von einigen Investoren systematisch ausgenutzt wird. Solche Strukturen dürfen wir niemals hinnehmen“, erläutert Hildegard Förster-Heldmann, Parteisprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Darmstadt. „Gründerinnen brauchen verlässliche Strukturen, um Übergriffe zu melden und sich zu schützen – ohne Angst vor beruflichen Nachteilen.“ Weiter…
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