Klima, Umwelt und Naturschutz 

Wir haben die erfolgreiche Photovoltaik-Förderung ins Leben gerufen 

Wir haben das Förderprogramm für Photovoltaik initiiert, um Bürgerinnen und Bürger bei der Anschaffung von PV-Anlagen zu unterstützen und klimafreundlichen und günstigen Sonnenstrom in die Darmstädter Haushalte zu bringen. Seit Sommer 2021 hat die Stadt Darmstadt über 3.000 PV-Anlagen (Aufdach-, Fassaden-Photovoltaikanlagen sowie Mini-PV-Anlagen (“Balkonkraftwerke”)) gefördert. Damit leisten Darmstädterinnen und Darmstädter einen starken Beitrag zu CO2-Einsparungen und dank der Förderung lohnt sich die Anschaffung einer PV-Anlage schon sehr früh. Die PV-Förderung zeigt: Viele kleine Maßnahmen können einen großen Erfolg schaffen. 

Wir haben den Integrierten Klimaanpassungsplan verabschiedet 

Bereits 2019 hat sich die Stadt Darmstadt mit dem Beschluss “Höchste Priorität für Klimaschutz – Weltklima in Not – Darmstadt handelt” das Ziel gesetzt, ein lebenswertes Darmstadt zu erhalten, besonders mit Blick in die Zukunft. Darmstadt ist die heißeste Stadt Hessens, auf uns werden vermehrt Hitzesommer zukommen und die Anzahl der Tropennächte wird steigen (heiße Tage, kaum Abkühlung nachts). Darmstadt wird auch mit langen Trockenperioden und dann wiederum Starkregenereignissen zurechtkommen müssen. Der nun in der StaVo beschlossene Klimaanpassungsplan ist unerlässlich, damit Darmstadtbestmöglich aufgestellt ist. 

20 Maßnahmen in zentralen Aufgabenbereichen der Stadt sind im Klimaanpassungsplan dargelegt, die Darmstadt für die Zukunft resilienter machen. Vor allem in den Bereichen grün-blauer Infrastruktur (Stadtgrün und Wasser), Schwammstadt und klimaangepasstes Planen und Bauen stellt der Klimaanpassungsplan wichtige Leitlinien und Maßnahmen dar, die die Stadt nun Schritt für Schritt umsetzen muss.  

Wir haben das Darmstädter Freiraumkonzept beschlossen und erarbeitet 

Wir als Grüne sehen nicht nur Bürgerinnen und Bürger in der Verantwortung, sich für Umwelt und Klimaschutz zu engagieren, sondern nehmen auch die Stadt und Entscheidungsträger in die Pflicht. Das Freiraumkonzept ist vor allem ein Rategeber für die Stadt selbst: Bei Bauprojekten und Standortplanungen, bei politischen Entscheidungen oder ämterübergreifenden Diskussionen soll es herangezogen werden.Freiräume sind Flächen, die nicht bebaut sind, meist Grünflächen oder Brachen. Freiräume haben vielfältige Funktionen und wichtige Bedeutungen: Erholungsraum und soziales Miteinander für Menschen sowie Klimaresilienz der Stadt: schattenspendende Bäume, Hochwasserschutz durch Freiflächen und Pflanzen, Orte der Biodiversität. Ziel des Freiraumkonzepts ist es, Stadtgrün zu sichern und Erholungsraum und Orte des Miteinanders für Menschen zu erhalten.  

Wir gehen die kommunale Wärmeplanung ganzheitlich an 

Bereits 2021, deutlich bevor es über das Hessische Energiegesetz (Nov 2022) bzw. Das Bundesgesetz zur Wärmeplanung (Januar 2024) verpflichtend wurde, haben wir den Magistrat beauftragt, eine kommunale Wärmeplanung durchzuführen. Wir denken das Thema Wärmeplanung ganzheitlich und haben darüber hinaus einen Antrag eingebracht, dass zukünftig (neu-)ansässige Rechenzentren und andere energieintensive Anlagen in die Wärmeplanung integriert werden, denn wo Abwärme unvermeidbar ist, sollten wir sie nachhaltig nutzen, um klimaschonend zu heizen. 

Wir haben die Leitlinie für den nachhaltigen Hochbau beschlossen 

Die Stadt geht mit gutem Beispiel voran und hat sich unter unserer Federführung eine Leitlinie für nachhaltigen Hochbau gegeben. Die gilt für alle Neubau-, Umbau- und Sanierungsvorhaben kommunaler Gebäude. Mit einem zukunftsfähigen Gebäudebestand trägt die Stadt Darmstadt aktiv zu Klima- und Umweltschutz bei. Beispielsweise sollen bei Neubauten und Dachsanierungen PV-Anlagen und/oder Dachbegrünung installiert werden. Energetische Sanierungen sollen die städtischen Gebäude auf einen KfW-55-Standard bringen. So wird auch zukünftig Geld eingespart, denn Heizkosten sinken. 

Wir haben den Darmstädter Hitzeaktionsplan initiiert 

Zunehmende Hitzeextreme gefährden auch in Darmstadt die Gesundheit der Bevölkerung. Der Hitzeaktionsplan trägt dazu bei, Menschen vor den Folgen der starken städtischen Erwärmung zu schützen. Im Hitzeaktionsplan sind konkrete vorsorgende Maßnahmen benannt, um Menschen gegen zunehmende Hitze besser zu wappnen. Er vermeidet hitzebedingte Erkrankungen und Todesfälle durch Prävention. Von Hitzeextremen sind besonders betroffen die Menschen in den überwärmten Innenstadtbezirken sowie ältere Menschen, Pflegebedürftige, chronisch Kranke, Menschen mit Behinderung, Säuglinge, Kleinkinder und Menschen, die im Freien arbeiten. 

Wir fördern private Zisternen seit Oktober 2022 

Hitzesommer und lange Trockenperioden sorgen bereits heutzutage für die Notwendigkeit, sorgsam mit Wasser umzugehen. Die Förderung privater Zisternen zielt darauf ab, in regenreichen Monaten Regenwasser zu sammeln, das im Sommer zum Gießen verwendet werden kann. In Trockenperioden kann so wertvolles Trinkwasser eingespart werden und zusätzlich die eigenen Wasser-Kosten gesenkt werden. Eine Win-WinSituation für jeden einzelnen Bürger*in und die Stadtgesellschaft insgesamt. 

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