GRÜNE- und CDU-Fraktion: Will­kommen im „Watt­bewerb“ Darm­stadt bei Solar Challenge in Karlsruhe dabei

 „Darmstadt ist dabei! Will­kommen im Städte­duell!“ so Rainer Romer von Fossile Free Karlsruhe, die den ‚Watt­bewerb‘ initiieren. „Wir sind bereits seit Sommer 2020 mit der Koalition aus Bündnis 90/DIE GRÜNEN und CDU im Gespräch und freuen uns jetzt über die Anmeldung der Stadt Darmstadt.“ Stefanie Scholz (GRÜNE) und Paul Wandrey (CDU), beide Mitglieder des Umweltausschusses der Wissen­schafts­stadt Darm­stadt, lachen:„Wir wollen bei der Solar Challenge nicht nur mitmachen, wir werden natürlich um den Sieg kämpfen!“

Ziel des bundesweiten Wettbewerbs ist es, die Solar-Peak-Leistung auf den Dächern zu verdoppelt. Die Stadt, die dies als erstes erreicht, gewinnt. „Der ‚Wattbewerb‘ wird das Thema nach vorne bringen, den Sportsgeist anstacheln und einen Boom im Ausbau der Fotovoltaik auslösen“, ist Rainer Romer überzeugt. Die Veranstalter aus Karlsruhe erwarten über 50 teilnehmende Kommunen. Darmstadt steht seit 4. Februar auf der Liste. Mitstreiterinnen werden unter anderem Dortmund, Augsburg, Halle und Tübingen sein.

Beim Start am 21. Februar veröffentlicht jede Stadt ihre derzeit installierte und registrierte Solar-Peak-Leistung. Die Zahlen werden monatlich aktualisiert, bis eine der Städte das Ziel erreicht hat.

Klimaschutz hat in Darmstadt höchste Priorität. Ziel ist es, bis 2035 klimaneutral zu werden. Die Grundlagen dafür wurden bereits 2019 gelegt. Im vergangenen Jahr folgte der Beschluss, alle Vorhaben auf ihre Klimawirkung hin zu prüfen und die Entscheidungen entsprechend auszurichten.

„Natürlich ist 2035 sehr ambitioniert, aber wir können es schaffen. Jede Möglichkeit, die Stadt auf dem Weg zur Klimaneutralität voranzubringen, begrüßen wir daher ausdrücklich.

Darmstadt war Vorreiterin bei der Einführung von Ökostrom, diese Rolle wollen wir auch beim Einsatz von Fotovoltaik erreichen. Wir freuen uns auf die Herausforderung und wissen, dass es da nur Gewinner geben kann“, so Stefanie Scholz (GRÜNE) und Paul Wandrey (CDU).

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