GRÜNE- und CDU-Fraktion: Ausgabe kosten­freier Menstruations­artikel un­kompliziert und praktikabel umsetzen als weiteren Schritt für noch mehr Geschlechter­gerechtigkeit

„Wir freuen uns, dass unter den Stadt­verordneten mehr­heitlich Konsens besteht, dass zur Geschlechter­gerechtig­keit auch kosten­freie Menstruations­artikel gehören“, so die Stadt­verordneten Nicole Frölich (GRÜNE) und Irmgard Klaff-Isselmann (CDU). „Wer die Re­aktionen auf den welt­weit ersten Beschluss dies­bezüglich Ende ver­gangenen Jahres in Schott­land ver­folgt hat, weiß, dass das nicht selbst­verständlich ist. Die un­entgelt­liche Aus­gabe wollen wir un­kompliziert und praktikabel um­setzen. Wir bitten daher den Magistrat zu prüfen, welche öffentlichen Ein­richtungen dafür in Frage kommen. In unseren Augen sind Schulen, Jugend­zentren, Verwaltungs­gebäude und die Stadt­bibliothek besonders ge­eignet. Der Bericht über Sach­stand, Bedarf und In­anspruch­nahme soll dann in geeigneter Weise erfolgen.“

Auf Landesebene wurde von CDU und GRÜNEN schon im Koalitionsvertrag festgelegt, dass für Menschen mit geringem Einkommen der kostenfreie, unkomplizierte Zugang zu Hygiene- und Verhütungsmitteln ermöglicht werden soll.

„Einen Verhütungsmittelfonds gibt es in Darmstadt bereits. Mit der Abgabe kostenfreier Menstruationsartikel folgt jetzt der nächste konsequente Schritt. Das ist uns auch vor dem Hintergrund der Entgeltgerechtigkeit wichtig“, so die beiden Politikerinnen.

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