„Die Rheinstraße ist der wichtigste Stadteingang und sollte der Größe und Bedeutung der Stadt gerecht werden“, erklärt die GRÜNE Fraktionsvorsitzende Hildegard Förster-Heldmann. „Insbesondere auf der nördlichen Seite zwischen Hauptbahnhof und Steubenplatz besteht erheblicher Handlungsbedarf.“
Angestoßen wurde die nun vorgelegte Studie, nachdem mehrere Eigentümer*innen auf der Nordseite Erweiterungsabsichten geäußert haben. Das derzeitig gültige Planungsrecht erlaubt dies nicht. Die Südseite ist durch die denkmalgeschützten Gebäude – dem ehemaligen Dugena-Haus, der ehemaligen Handwerkskammer und fünf Wohnhäusern – klar strukturiert und geordnet.
„Die Nordseite der Rheinstraße hat großes Entwicklungspotential, um dort eine Mischung aus Wohnen und Arbeiten entstehen zu lassen“, ergänzt Roland Desch, Fraktionsvorsitzender der CDU. „Angesichts der Nähe zur Innenstadt und zum Hauptbahnhof sowie der vielfältigen ÖPNV-Anbindung sind gute Voraussetzungen zur Erreichbarkeit und einer vielseitigen Mobilität gegeben – möglichst auch ohne eigenes Auto.“
Frederick Jobst, Sprecher für Stadtentwicklung und Mobilität von Volt weist darauf hin „Wir wollen Möglichkeiten entwickeln, wie man bereits den Charakter unserer Stadt erleben kann, wenn man hier ankommt. Ein einladendes Tor mit Freiflächen, Aufenthaltsqualität und attraktiven Wegen für zu Fuß Gehende und Radfahrende. Gesäumt mit begrünten, vielfältig genutzten Gebäuden aus Forschung, Wissenschaft und Bildung.“
Um eine vielfältige Nutzungsmischung zu erreichen, sollen die derzeitigen Nutzungen durch das Fraunhofer Institut, die IHK und Verwaltungsgebäuden durch Wohnen und Gewerbe ergänzt werden, so die drei Fraktionsvorsitzenden. Der Rahmenplan soll insbesondere klimatische und verkehrliche Belange einbeziehen sowie die repräsentative Bedeutung des Stadteingangs.
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