„Das bisschen Haushalt macht sich nicht allein….“

Grüne und Volt bieten gemeinsame Haushaltsberatungen an: Frühzeitig

gemeinsam Verantwortung für einen tragfähigen Haushalt übernehmen

Die Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Volt schlagen vor, unmittelbar nach

der Sommerpause gemeinsam in die Beratungen zum Haushalt 2027 einzusteigen. Ziel

ist es, frühzeitig einen genehmigungsfähigen Haushalt zu erarbeiten, der von einer

breiten demokratischen Mehrheit getragen wird.

„Ein tragfähiger Haushalt entsteht nicht in wenigen Wochen und nicht durch die

nachträgliche Suche nach einzelnen Stimmen. Wer am Ende gemeinsame

Verantwortung erwartet, muss bereits am Anfang gemeinsame Beratungen

ermöglichen“, erklären die Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Eva Bredow-

Cordier und Andreas Ewald.

Angesichts der angespannten Finanzlage der Stadt braucht Darmstadt nach Auffassung

von Grüne und Volt, ein transparentes Verfahren, belastbare Zahlen und die

Bereitschaft, politische Prioritäten gemeinsam abzuwägen. Dabei geht es sowohl um

notwendige Konsolidierungen als auch um Zukunftsinvestitionen – etwa in Schulen und

Kitas, soziale Infrastruktur, Wohnungsbau, Wirtschaft, Klimaschutz, Mobilität und eine

leistungsfähige Verwaltung.

Ein tragfähiger Haushalt bedeutet, dass dieser eine Mehrheit in der

Stadtverordentenversammlung bekommt, vom Regierungspräsidium genehmigt wird

und aktiv in der Stadt über die gesamte Laufzeit umgesetzt wird.

„Wir verstehen das allgemein ausgesprochene Kooperationsangebot des

Viererbündnisses als Einladung, den Haushalt von Anfang an gemeinsam zu entwickeln.

Unser Ziel ist nicht, einen bereits fertig ausgehandelten Haushalt nachträglich zu

verändern oder nur über einzelne Anträge zu verhandeln. Wir wollen gemeinsam über

die finanzielle Ausgangslage, politische Prioritäten, notwendige Einsparungen und

zentrale Investitionen beraten“, erklären die Volt-Fraktionsvorsitzenden Ana Lena

Herrling und Justin Krampe.

Grüne und Volt betonen, entscheidend ist ein gemeinsamer Arbeitsprozess, in dem alle

beteiligten demokratischen Fraktionen und insbesondere alle Fraktionen mit

hauptamtlichen Dezernenten Verantwortung übernehmen.

„Für die Bürgerinnen und Bürger geht es darum, dass die Stadt handlungsfähig

bleibt und dabei freiwillige Leistungen für Vereine und soziale Einrichtungen ab

Jahresbeginn 2027 gezahlt werden können.

Zusammenarbeit beginnt bei der Erarbeitung eines Haushalts – nicht erst kurz vor der

Abstimmung. Deshalb sollten die gemeinsamen Beratungen unmittelbar nach der

Sommerpause beginnen. Ein tragfähiger Haushalt braucht Zeit, einen gemeinsam

verabredeten Prozess und die Bereitschaft, Verantwortung zusammen zu übernehmen“,

betonen Eva Bredow-Cordier, Andreas Ewald, Ana Lena Herrling und Justin

Krampe abschließend.