mit Barbara Akdeniz (Sozialdezernentin), Nicole Frölich (Fraktionsvorsitzende), Edda Haack (Liga der Freien Wohlfahrtsverbände &Diakonisches Werk), Prof. Dr. Markus Emanuel, (h_da, Fb Soziale Arbeit) und Sven Rasch (Netzwerk ROPE)
„Wir GRÜNE gestalten seit mehr als zehn Jahren Sozialpolitik in Darmstadt. Unser Ziel ist es, Inklusion, Teilhabe und Chancengleichheit zu verwirklichen. Dafür haben wir Instrumente wie die Teilhabecard und das Sozialticket geschaffen. Sie wurden 2020 von 14.800 Menschen genutzt“, sagt die GRÜNE Parteivorsitzende Hildegard Förster-Heldmann.
Menschen mit geringem Einkommen können durch die Teilhabecard kostenlos Schwimmbäder besuchen und am Musikunterricht der Akademie für Tonkunst teilnehmen. Außerdem erhalten sie teils ermäßigten, teils freien Eintritt zu Kultur- und Sportveranstaltungen. Die Angebote der Teilhabecard sind keine Restposten-Kontingente, sondern können dauerhaft und selbstbestimmt dann genutzt werden, wenn die Menschen sie in Anspruch nehmen möchten. Das 2019 eingeführte Sozialticket ist eine von der Stadt bezuschusste ÖPNV-Monatskarte.
„Wir können nicht die Transferleistungen erhöhen, das obliegt dem Bund. Was wir aber tun können, ist die Voraussetzungen zu schaffen, damit Menschen aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht vom öffentlichen Leben ausgeschlossen sind. Mit diesen Maßnahmen holen wir sie in die Mitte der Gesellschaft“, so die GRÜNE Fraktionsvorsitzende Nicole Frölich.
Durch eine gute Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur, den Ausbau der Schulsozialarbeit, ein umfassendes Beratungsnetz sowie offene Kinder- und Jugendarbeit wurden in den vergangenen Jahrenoptimale Rahmenbedingungen geschaffen, um die Teilhabe- und Chancengerechtigkeit zu fördern.
Ein weiteres wichtiges Instrument, um gezielt auf Problemlagen zu reagieren, ist der Sozialatlas, der gerade neu aufgelegt wurde: Das umfassende Datenwerk gibt Auskunft über die sozioökonomische Lage der Menschen in den einzelnen Stadtvierteln. „So können wir die Entwicklungsprozesse in den Sozialräumen sichtbar machen und präventive Maßnahmen gezielt einsetzen“, sagt Sozialdezernentin Barbara Akdeniz.
Aktuell fallen besonders benachteiligte Familien mit Kindern auf. „Um zu verhindern, dass sich Armut vererbt, wollen wir hier verstärkt Unterstützung leisten, damit diese Kinder eine faire Chance haben“, so Frölich. „Der Bericht macht aber auch deutlich, dass insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels das Thema Altersarmut uns in den kommenden Jahren herausfordern wird. Diese Entwicklungen frühzeitig in den Blick zu nehmen, gibt uns die Möglichkeit, unserem Ziel, eine Stadt für alle Menschen zu sein, gerecht zu werden“, ergänzt Akdeniz.
„Mit unseren sozialpolitischen Angeboten sind wir bereits in den richtigen Stadtteilen aktiv. Daran wollen wir weiter arbeiten. Es ist zu befürchten, dass die soziale Ungleichheit durch die Corona-Krise noch größer wird. Wir alle sind deshalb gefordert, Armut und Ausgrenzung noch vehementer zu bekämpfen und alles dafür zu tun, die Gesellschaft zusammenzuhalten“, betonen die GRÜNEN Politikerinnen.
Am Freitag, dem 5. März laden die GRÜNEN um 19 Uhr zu einer Online-Diskussion zu den Ergebnissen des Sozialatlas ein. Mit dabei: Barbara Akdeniz (Darmstädter Sozialdezernentin), Nicole Frölich (GRÜNE Fraktionsvorsitzende Darmstadt), Edda Haack (Vorsitzende Liga der Freien Wohlfahrtsverbände Darmstadt und Leitung Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg), Prof. Dr. Markus Emanuel, (h_da, Fachbereich Soziale Arbeit) und Sven Rasch (Geschäftsführer Netzwerk ROPE e.V.)
Zugang unter: www.gruene-darmstadt.de/kommunalwahl2021/live/
Für eine aktive Teilnahme bitte Anmeldung per Mail an Kreisverband@gruene-darmstadt.de
Mehr über die GRÜNEN Sozialpolitik unter:
www.gruene-darmstadt.de/kommunalwahl2021/wahlprogramm/gesellschaftspolitik/
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