Biodiversität statt Flächenversiegelung

„Bepflanzte Gärten sorgen für Verdunstung und damit für einen Kühlung. Das trägt zur Verbesserung des Mikroklimas bei. Gerade an warmen Sommerabenden ist das deutlich spürbar. Dort, wo es grünt und blüht, sind Luft und Temperaturen wesentlich angenehmer“, erklärt Susanne Rihm, umweltpolitische Sprecherin der Grünen. „Spaziert man durch die Wohnviertel in Darmstadt, begegnen einem nicht selten Schottergärten – grau und ohne lebende Organismen. Sie bieten keinerlei Lebensraum, weder für Pflanzen noch für Tiere. Sie bieten keine adäquate Versickerungsfläche bei starken Regenereignissen und heizen das umliegende Klima stark auf. Eine Abkühlung findet kaum statt. Das wäre aber wichtig, denn mit der Klimakrise verändert sich auch das Stadtklima drastisch. Bislang hat es an rechtssicherer Handhabe zur Eindämmung von Schottergärten gefehlt. Daher freuen wir uns ganz besonders über das neue hessische Naturschutzgesetz. Erstmals sind darin die Schotterungen explizit genannt und als unzulässig verankert. Das gibt uns in Hessen und hier in Darmstadt neue Handlungsspielräume.“

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