Kinder und Jugendliche vor dem Konsum von Lachgas schützen

Lachgas hat sich in den letzten Jahren zu einer leicht zugänglichen Partydroge entwickelt. Oft wird es von den Hersteller-Firmen gezielt mit fruchtigen Geschmacksnoten angeboten, um die Attraktivität für Jugendliche noch zu erhöhen. Doch die gesundheitlichen Gefahren sind gravierend: Schwere Verletzungen durch kalte Kartuschen und hohen Druck; Bewusstlosigkeit, Lähmungen, Gleichgewichtsstörungen bis hin zu dauerhaften Schäden. Auch in Darmstadt mussten junge Menschen schon im Krankenhaus behandelt werden.

Zwar wird bundesweit über bessere Kontrollmöglichkeiten debattiert, was die Abgabe an Minderjährige betrifft, eine Begrenzung gibt es aktuell jedoch nicht.

Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen muss jetzt gehandelt werden: Unsere Koalition hat deshalb den Magistrat damit beauftragt zu prüfen, ob ein Verkaufsverbot an Minderjährige – sei es in Geschäften oder an Automaten – auf Grundlage des Hessischen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (HSOG) möglich ist. Zudem soll untersucht werden, welche weiteren Schutzmaßnahmen ergriffen werden können, um den unkontrollierten Zugang zu Lachgas zu verhindern. Uns ist es wichtig, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und Darmstadt zum Wohle von Kindern und Jugendlichen sicherer zu machen.

Unseren Antrag SV-2024/0039 findet Ihr hier

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