GRÜNE-, CDU- und Volt-Fraktion: Oben Wohnen, unten einkaufen – Gut durchdachtes Konzept stärkt Ortskern

„Es gibt kaum ein Projekt in Darmstadt, mit dem wir uns inhaltlich und gestalterisch so intensiv auseinandergesetzt haben wie mit dem geplanten Aldi-Markt in Arheilgen“, so die GRÜNE-Fraktionsvorsitzende Hildegard Förster-Heldmann. „Der Dialog mit den Arheilgerinnen und Arheilgern ist mehrfach geführt worden. Zweimal wurde das Projekt im Gestaltungsbeirat der Stadt öffentlich verhandelt. Viele Anregungen der anwesenden Bürgerinnen und Bürger sind aufgegriffen worden. Herausgekommen ist eine gelungene Kombination aus Wohnen und Nahversorgung, die sich gut ins Ortsbild einfügt. Mit der typischen Aldi-Architektur vergangener Jahre hat das nichts zu tun.“

„Anders als ursprünglich geplant bekommen die Häuser an den beiden Straßen Satteldächer. First- und Traufhöhe werden an die umliegende Bebauung angepasst“, erläutert der CDU-Fraktionsvorsitzende Roland Desch. „Auch die Verbindung zu dem südlich gelegenen, denkmalgeschützten Ensemble konnte harmonisch gelöst werden: Eine Grünfläche mit Bäumen und ein kleiner Spielplatz schaffen den nötigen Abstand.

Der Gestaltungsbeirat ist abschließend zu einer positiven Beurteilung gekommen und hat betont, dass die vorgestellte Lösung einen wertvollen Beitrag zur Sicherung der fußläufig erreichbaren Nahversorgung in Arheilgen darstellt.“

Das Gremium besteht aus fünf unabhängigen Sachverständigen. Ihre Aufgabe ist es, Bauprojekte, die für das Stadtbild prägend sind, auf die architektonische und stadtgestalterische Qualität hin zu prüfen. Die Umsetzung von Änderungsvorschlägen geschieht auf freiwilliger Basis. Im Falle des geplanten Aldi-Komplexes in Arheilgen ist das beauftragte Planungsbüro den Empfehlungen gefolgt.

„Viele der Fassaden sowie das Dach des flachen Mittelbaus werden umfangreich begrünt“, ergänzt Nicolas Kämmerer, der Fraktionsvorsitzende von Volt. „Statt die Landschaft weiter zu zersiedeln, wird auf einem brachliegenden, wenig attraktiven Gelände umwelt- und klimaverträglich nachverdichtet. Das hat zudem den Vorteil, dass auch ohne Auto eingekauft werden kann.“

„Für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen sind nahe gelegene Einkaufsmöglichkeiten enorm wichtig, um selbstständig am Leben teilhaben zu können“, sagt Hildegard Förster-Heldmann. Acht der 15 neuen Wohnungen sind für Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen vorgesehen. Auch barrierefreie Wohneinheiten wird es geben.

„Ich schätze die Lebendigkeit des Arheilger Ortskerns und den gelungenen Mix aus Gastronomie, Geschäften, Wohnbebauung und Natur. Ich bin mir sicher, dass er von diesem zukunftsweisenden Projekt profitieren wird.

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