Die offene Kinder- und Jugendarbeit sowie die Jugendkulturarbeit in Darmstadt werden künftig direkt in der Innenstadt fortgeführt. Für beide Angebote gibt es eine konkrete Perspektive mit neuen Räumen in der Luisenstraße in der Fußgängerzone. Damit entsteht ein zentraler Treffpunkt für junge Menschen im Herzen der Stadt.
„Die Botschaft ist klar: Die Jugendarbeit in der Innenstadt geht weiter – und sie rückt sogar noch näher an das Zentrum der Stadt“, erklärt der Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen Darmstadt, Heiko Depner. „Das Angebot der *huette befand sich bislang in der Kiesstraße, also nahe der Innenstadt. Mit den neuen Räumen in der Luisenstraße wird Jugendarbeit künftig direkt in der Fußgängerzone und damit mitten im Leben der Stadt stattfinden.“
Gerade in der Innenstadt halten sich viele junge Menschen auf. Ein zentral gelegener, konsumfreier Ort schafft Raum für Begegnung, Kreativität und Beteiligung.
„Dass die neuen Räume nun direkt in der Innenstadt liegen, ist eine große Chance“, so Depner weiter. „Jugendliche sind dort, wo auch das städtische Leben stattfindet. Ein offener Treffpunkt mitten in der Stadt macht Angebote leichter erreichbar und stärkt die Sichtbarkeit von Jugendarbeit und Jugendkultur.“
Auch Sozialdezernentin Barbara Akdeniz begrüßt die Entwicklung:
„Nach der Kündigung der bisherigen Verträge habe ich mich intensiv um eine Fortsetzung der Angebote bemüht. Ich freue mich sehr, dass wir nun neue Räume direkt in der Innenstadt in Aussicht haben und damit sowohl die offene Kinder- und Jugendarbeit als auch die Jugendkulturarbeit sichern können. Aktuell werden die letzten organisatorischen Schritte vorbereitet, unter anderem die Ausschreibung für einen neuen Träger.“
Die Jugendkulturarbeit soll ebenfalls fortgeführt und perspektivisch weiterentwickelt werden. Sie bietet jungen Menschen Raum für Musik, Kunst und kreative Projekte und ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil der Darmstädter Jugendlandschaft.
„Ein offener Raum für junge Menschen mitten in der Innenstadt ist ein starkes Signal“, betont Depner. „Wir wollen, dass junge Menschen in Darmstadt Platz für ihre Ideen haben – sichtbar, zentral und niedrigschwellig erreichbar.“
Die notwendigen Haushaltsmittel stehen bereit. Ziel ist es, die Arbeit zeitnah unter neuer Trägerschaft fortzuführen und jungen Menschen weiterhin eine verlässliche Anlaufstelle für Begegnung, Kultur und Beteiligung im Zentrum der Stadt zu bieten.
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