Arbeitskreis Bildung

Ein starkes, bedarfsgerechtes Bildungsangebot macht Darmstadt nicht nur lebens- und liebenswert, sondern ist auch eine zentrale Voraussetzung für sozialen Zusammenhalt, gesellschaftliche Teilhabe und Darmstadt als zukunftsfähigem Wirtschaftsstandort. Darmstadt wird damit zu einem Ort, an dem Menschen unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Lebenslage faire Chancen erhalten

Im Arbeitskreis Bildung befassen wir uns mit den zahlreichen Ansatzpunkten, wie wir die kommunale Bildungslandschaft gerecht, inklusiv und stärkend gestalten können. Dabei geht es auch darum, Kooperationen und Netzwerke auszubauen. Der öffentliche Raum soll kreatives, niedrigschwelliges Lernen ermöglichen, außerschulische Bildungsorte müssen für alle leicht zugänglich, diskriminierungsarm und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zugeschnitten sein. Gleichzeitig verstehen wir Bildung auch als wichtigen Schlüssel, um Menschen zu befähigen, die Herausforderungen des Klimawandels zu verstehen und aktiv an einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken.

Unsere Themen

  1. aktive Kühlung in Schulen und Kitas

gemeinsamer Termin mit AKs Stadtentwicklung und Klima in der letzten Woche der Schulferien 

  1. Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung: Wie sieht die Umsetzung in Darmstadt aus?

25.08.2026, 19 Uhr 

  1. Schulentwicklungsplanung, Schulplatzbedarfe, weitere Gesamtschule

Termin am 20.10.2026

  1. Berufsschulentwicklungsplanung: Austausch mit Vertretungen VhU
  2. Schulsituation für Kinder mit Förderbedarf Geistige Entwicklung

(Bestandsaufnahme der aktuellen Situation, Entwicklung der Schülerzahlen, Gründe für den steigenden Platzbedarf und notwendige Kapazitätserweiterungen)

  1. Kürzungen im Sozial- und Schulbereich

Gute Schulen gestalten

Schulen sollen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Raum für Lernerlebnisse, individuelle Förderung, soziale Kontakte und persönliche Entwicklung bieten. Die konsequente Umsetzung von Ganztagsschulkonzepten ist dabei von zentraler Bedeutung, um Bildungsgerechtigkeit zu fördern. Das Startchancenprogramm des Bundes soll auch in Darmstadt zielführend aufgegriffen werden.

Erforderlich sind moderne Raumkonzepte, die den pädagogischen und sozialen Anforderungen gerecht werden: barrierefreie Räume für offene Lernformen und Betreuung (Differenzierungsräume), Rückzugsräume, Funktionsräume wie Mensen und Aufenthaltsbereiche, Beratungs- und Büroräume für multiprofessionelle Teams sowie Arbeitsräume für Lehrkräfte und Teamarbeit. Dazu zählen auch klimaangepasste Schulgebäude und Außenflächen, die allen Schüler*innen gesunde Lernbedingungen bieten – unabhängig davon, wie stark sie von Hitze, Umweltbelastungen oder fehlenden Rückzugsräumen betroffen sind.

Starke berufliche Bildung vor Ort

Bildungsgerechtigkeit bedeutet auch, unterschiedliche Lebens- und Bildungswege – also auch Berufsausbildung und Studium – als gleichwertig anzuerkennen. Und Darmstadt braucht qualifizierte Fachkräfte. Eine starke berufliche Bildung eröffnet konkrete Perspektiven, stärkt Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Angesichts des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels in vielen Branchen müssen berufliche Schulen gestärkt und ihre Bildungsgänge attraktiv gehalten werden. Wir brauchen ein tragfähiges Konzept für das zweite Berufsschulzentrum (Mitte). Die Bedarfe im Bereich der dualen Ausbildung müssen zusammen mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg analysiert und passende Angebote entwickelt werden. Passende Optionen für erschwingliche Wohnmöglichkeiten für Auszubildende müssen auf den Weg gebracht werden.

Digitalkompetenzen und souveräne Mediennutzung

Eine moderne digitale Bildung braucht mehr als Technik und funktionierende Infrastruktur – sie braucht pädagogische Konzepte und medienpädagogische Begleitung für einen kritischen und reflektierten Umgang. Die Zusammenarbeit mit qualifizierten Medienpädagog*innen ist dabei ein zentraler Baustein.

Schule als Ort lebendiger Demokratie gestalten

Beteiligung ist ein zentraler Bestandteil gelebter Demokratie. Besonders in der Schule gilt: Schüler*innen stehen im Mittelpunkt. Sie sollen aktiv an der Gestaltung ihrer Schule und ihres Schulalltags mitwirken können. Denn Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein wichtiger Erfahrungsraum.

Schulsozialarbeit

Darmstadts Schulen übernehmen Verantwortung für die Persönlichkeitsentwicklung, zur Prävention und zum Abbau sozialer Ungleichheiten. Sie setzen Projekte um, die sich mit Konfliktverhalten, Schulvermeidung, Suchtprävention, Krisenbewältigung und Gewaltprävention befassen. Damit helfen sie Kindern und Jugendlichen, Herausforderungen zu bewältigen, ihre sozialen Kompetenzen zu stärken und ihre Resilienz zu fördern. Diese wichtige Arbeit kann ihr volles Potenzial nur entfalten, wenn sie eng mit professioneller und sozialraumorientierter Schulsozialarbeit verzahnt ist.

Außerschulische Bildung und Weiterbildung

Die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft gelingt nur, wenn Bildung über alle Lebensphasen hinweg gedacht wird. Lebensbegleitendes Lernen muss fester Bestandteil kommunaler Bildungspolitik sein – zugänglich, bezahlbar und verständlich für alle. Außerschulische Bildung stärkt Chancengerechtigkeit und soziale Teilhabe, indem sie Bildungserfolg unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Wohnort unterstützt. Sie fördert gesellschaftliche Stabilität und Vertrauen, weil Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich Kompetenzen erwerben, Gemeinschaft erleben und politisch mitgestalten können. Zudem treibt sie Wirtschaft und Innovation an, indem sie Lernen in allen Lebensphasen, Qualifikation und Kooperation mit lokalen Akteuren ermöglicht.

Orte der außerschulischen Bildung sind neben Volkshochschule und Stadtbibliothek auch Sprach- und Kulturtreffs, Jugendhäuser, kreative Workshops, Lerncafés, Hausaufgabenbetreuung und das Jugendplenum.

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung:
Start in Darmstadt und weiterführende Fragestellungen
am 25.08.26

Bericht zur aktuellen Situation am Schuljahresbeginn

Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule beginnt ab dem Schuljahr 2026/27 mit den ersten Klassen und wächst jahrgangsweise auf. Er umfasst grundsätzlich acht Stunden an fünf Tagen pro Woche und kann in Darmstadt über den Pakt für den Ganztag (Schulkindbetreuung) oder über den Besuch eines Hortes eingelöst werden.

Für 2025/26 standen 3.981 schulische Ganztagsplätze für 5.839 Kinder (über alle vier Jahrgangsstufen) zur Verfügung, also für 68,2 Prozent der Grundschulkinder.

Einschließlich der Horte stehen laut Angaben der Stadt im September 2025 insgesamt 4.713 Plätze zur Verfügung. Damit könnten mehr als 80 Prozent der Familien ein schulisches Ganztagsangebot oder ein Hortangebot nutzen.

Es wurde eine Zahl von aktuell etwa 18 Fällen genannt, in denen ein Platz an der Schule gesucht, aber ein Hortplatz vermittelt worden sei. Diese Zahl steht unter Vorbehalt, sie konnte bislang nicht verifiziert werden.

Struktur der Ganztagsbetreuung

Bürgermeisterin Barbara Akdeniz verantwortet über ihr Dezernat Jugendamt, Jugendhilfe und Kinderbetreuung; Schuldezernent Holger Klötzner verantwortet Schulamt und Bildungswesen. Die Verantwortung für den Pakt für den Ganztag liegt beim Schulamt, die Hortbetreuung beim Jugendamt.

Kritisch anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass individuelle Unterstützungsbedarfe, die (unter anderem auch durch Einsparungen) im Schulbereich nicht abgedeckt werden, vielfach durch Horte bzw. die Nachmittagsbetreuung aufgefangen werden müssten. Dadurch fallen solche Bedarfe und Kosten beim Bereich der Jugendhilfe/Kinderbetreuung an.

Finanzierung

Aktuell ist das Ganztags-Modul I bis 14:30 Uhr für Eltern kostenfrei. Das Modul II bis 16:30 bzw. 17:00 Uhr kostet 185 Euro monatlich. Ein warmes Mittagessen ist zusätzlich kostenpflichtig. Es gibt Überlegungen seitens des Schulamts auch für das Modul I einen Elternbeitrag zu erheben.

Hortplätze sind für Familien deutlich teurer. Sie kosten etwa 220 Euro zuzüglich rund 80 Euro für Essen. Gleichzeitig werden die verfügbaren Plätze nicht überall vollständig genutzt. Der Trend der Elternwünsche geht Richtung Schulkindbetreuung.

Eine einkommensabhängige Beitragsgestaltung könnte insgesamt sozial gerechter sein, wurde aber wegen des zusätzlichen Verwaltungsaufwands als schwierig eingeschätzt.

Bewertungen und Aspekte in der Diskussion

Grundgedanke: Ganztagsangebote dürfen nicht nur Betreuung beinhalten, sondern sind auch wichtiger und unterstützender Baustein der Bildung. Deshalb sollten die Angebote im Rahmen der Schulkindbetreuung zumindest bis 14:30 Uhr kostenfrei bleiben.

Eine Position: Bildungsangebote sollten nicht vom Geldbeutel abhängen. Wenn die Zeit nach 14:30 Uhr kostenpflichtig ist, könnten Kinder von diesen Angeboten ausgeschlossen sein. Demgegenüber wurde auch die grundsätzliche Frage aufgeworfen, ob Bildungsangebote zur Sicherung von Qualität nicht auch bezahlt werden sollten (bei Kitas gebe es ebenfalls Elternbeiträge).

Angeregt wurde eine Prüfung, inwieweit Hortbetreuung stärker an Schulstandorte verlegt werden könnte und dadurch wieder attraktiver würde. Viele Eltern wünschen sich eine enge Verbindung zwischen Schule und Ganztagsbetreuung. Horte werden daher weniger angewählt.

Eine Herausforderung besteht immer wieder bei der kooperativen Umsetzung der Ganztagsangebote zwischen Schulen, den Trägern der Jugendhilfe und Vereinen.

Kritische Anmerkungen gab es zur Qualität des Essenangebots.

Rhythmisierten Ganztag (Profil 3) bis 17:00 Uhr

In unserem Grünen Kommunalwahlprogramm wird die Entwicklung rhythmisierter, gebundener Ganztagsschulen als ein vorrangiges Ziel aufgeführt. Das gilt für Grundschulen und weiterführende Schulen gleichermaßen. Ziel ist dabei die Realisierung gerechter Bildungschancen.

Vertreten wurde auch eine Gegenposition: Bis 14:30 Uhr sollten die Basiskompetenzen abgedeckt sein; Angebote danach sollten freiwillig bleiben, damit unterschiedliche Familienmodelle berücksichtigt werden.

In Darmstadt arbeitet nur die Christoph-Graupner-Schule im Ganztagsprofil 3, die meisten Schulen bieten Profil 2 an. Mehr Informationen zu den Ganztagsprofilen in Hessen unter: https://kultus.hessen.de/schulsystem/ganztagsprogramm-des-landes-hessen/profil-1-2-und-3

Verschiedenes

Der Entwurf zum Schulentwicklugsplan empfiehlt angesichts deutlich steigender Nachfrage die Errichtung einer weiteren Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.

Bei Schulbegleitungen wurde die individuelle Zuordnung zu jeweils einem Kind problematisiert. Als Alternative wurde ein Pooling-Modell genannt.


Digitale Medien – Chance für zeitgemäße Bildung

Informations- und Diskussionsveranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen im Goldnen Löwen Arheilgen am 04.03.26

Der Einsatz digitaler Medien und die intensive Nutzung von Social Media Plattformen prägen den Alltag und die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen in hohem Maß. Sie sind einerseits Möglichkeitsraum und bergen andererseits erhebliche Gefahren. In Bezug auf die Schulen wurde in den letzten Jahren intensiv über digitale Ausstattung, technischen Support und die notwendige Infrastruktur diskutiert. Konsens herrscht darüber, dass sich Schüler*innen auf die von Digitalität geprägt Lebens- und Arbeitswelt vorbereiten müssen. Gute Bildung erfordert jedoch mehr als Glasfaseranschluss, WLAN-Verbindung, Tablet und elektronische Tafeln.

Vor diesem Hintergrund hatte der Arbeitskreis Bildung von Bündnis 90/Die Grünen zusammen mit den bildungspolitisch Engagierten der Grünen Kommunalwahlliste zur Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Expert*innen, Schüler*innen und Eltern nach Arheilgen in den Goldnen Löwen eingeladen.

Peter Holnick, Geschäftsführer des Instituts für Medienpädagogik und Kommunikation, beleuchtete zum Einstieg verschiedene Facetten der Bedeutung digitaler Medien für die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Sie ermöglichen es, praktisch jederzeit mit anderen in Verbindung zu sein, Informationen auszutauschen und sich einer Gemeinschaft zugehörig zu fühlen. Andererseits zeigen sich auch die Risiken ausufernder Nutzungszeiten immer deutlicher: Reale soziale Beziehungen und die unmittelbare Wahrnehmung des Umfelds können leiden. Die Gefahr von Manipulation ist real. Entwicklung und Stärkung von Medienkompetenz für Kinder, Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte sind unabdingbar. Das Haus der der digitalen Medienbildung bietet dazu in einzigartiger und kreativer Weise Reflexion und Diskussion rund um alle Formen digitaler Medien, seien es Messengerdienste oder Social Media, Podcasts, E-Books oder der Einsatz Künstlicher Intelligenz. Die Angebote stellen dabei den Menschen und seine Haltung zur Mediennutzung in den Mittelpunkt. „In unseren Workshops wird weniger über Technik gelernt, vielmehr über die Erfahrungen der Nutzenden“, so Petere Holnick.

Murat Alpoğuz, Lehrer und didaktischer Leiter an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Ober-Ramstadt, ging auf die Chancen beim Einsatz digitaler Medien und Plattformen in den Schulen ein. „Wir brauchen eine zeitgemäße Lernkultur der Digitalität“, war eine seiner Kernaussagen. Individualisiertes und flexibles Lernen muss ermöglicht werden. Digitale Medien können dabei motivierende Aufgabenstellungen und Lernformate unterstützen, ebenso wie die Teamarbeit – unter Schüler*innen und Lehrkräften gleichermaßen.

Die Perspektive von Schüler*innen brachte Joseph Hackenberg, Schüler in der 12. Jahrgangsstufe an der Edith-Stein-Schule, ein. Er betonte, dass der Einsatz von Tablets und Notebooks keine soziale Benachteiligung mit sich bringen dürfe. Das sei beispielsweise dann der Fall, wenn diese selbst finanziert werden müssen. Zudem forderte er, mehr auf Transparenz, Unabhängigkeit und Sicherheit bei Entscheidungen zu Softwareauswahl, Cloud-Nutzung und KI-Systemen zu achten. Sigita Urdze verwies aus der Sicht der Eltern auf die große Bedeutung der Schule als wichtige Instanz für die Mediensozialisation und die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies könne allerdings nur gelingen, wenn entsprechende Ressourcen zur Verfügung stehen. Zudem brauche es einen guten Austausch und klare Konzepte der gesamten Schulgemeinschaft.

Bürgermeisterin Akdeniz ordnete die Themen digitale Bildung und Medienkompetenz in das Verständnis von Jugendpolitik als Querschnittsaufgabe ein. „Jugendpolitik umfasst alle Lebensbereiche. Bildung und Digitalisierung gehören dazu, genauso wie etwa Gesundheit, Kultur, Demokratie, Vielfalt und Integration“, war eine zentrale Aussage. „Wir brauchen dazu verlässliche Strukturen, verbindliche Beteiligung, starke Prävention und vielfältige Erfahrungsräume.“

Die Expert*innen und Impulsgebenden hatten damit viele Facetten der Thematik vorgestellt. Entsprechend ergab sich daraus eine intensive, fachkundige und konstruktive Diskussion mit den anwesenden Gästen und Kommunalpolitiker*innen.

Arbeitskreis Bildung besucht MINT-Zentrum Darmstadt e.V. am 18.09.25

Beim letzten Treffen des Arbeitskreises Bildung am 18. September 2025 hatten wir die Möglichkeit, das MINT-Zentrum Darmstadt und das DLR_School_Lab der Technischen Universität Darmstadt zu besuchen. Dort vor Ort konnten wir unmittelbar die vielfältigen und motivierenden Angebote dieser Einrichtungen kennenlernen. Die beiden Vorsitzenden des Vereins MINT-Zentrum Darmstadt, Dr. Ute Brinkmann und Felix Kaiser, nahmen sich an diesem Abend ausgiebig Zeit uns durch die Räumlichkeiten zu führen und die Ausstattung mit ihren Experimentiermöglichkeiten zu erläutern.

Im MINT-Zentrum Darmstadt werden nachmittags Kurse zu unterschiedlichen technisch-naturwissenschaftlichen Fragestellungen angeboten. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Entsprechend werden aktuell zum Beispiel Workshops zu folgenden Themen angeboten: Zahlenräume erforschen, Programmieren, Robotik, Klima und Ökosysteme verstehen, unterschiedliche Modelle am Computer konstruieren. Aber auch das freie Forschen und die Realisierung eigener Projektideen ist im MINT-Zentrum mit Unterstützung und Beratung möglich.

Das DLR_School_Lab, das der Technischen Universität angegliedert ist, steht an den Vormittagen ganzen Schulklassen oder Kursen von der Grundschule bis zur Oberstufe offen. Die Kinder und Jugendlichen werden in Gruppen von geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Stationen betreut. Mit VR-Brille kann beispielsweise die Internationale Raumstation ISS erkundet werden, eine virtuelle Sandbox zeigt die Methoden der Erdbeobachtung per Satellit, es gibt Experimente zur Schwerelosigkeit und Luftfahrt-Forschung.

Im Anschluss an die Besichtigung konnten wir gemeinsam Überlegungen austauschen, wie das Angebot des MINT-Zentrums verstetigt werden und dauerhaft junge Menschen für die Beschäftigung mit MINT-Fragestellungen motivieren kann.

Mehr Informationen finden sich auf den Webseiten
MINT-Zentrum Darmstadt | Angebote | Workshops

DLR_School_Lab TU Darmstadt