11 Millionen Euro trotz Sparhaushalt – Darmstadt investiert weiter massiv in bezahlbaren Wohnraum

Wohnen ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit und bewegt die Menschen in Darmstadt wie kaum ein anderes Thema. Die Stadtverordnetenversammlung hat im Dezember neue Richtlinien für den geförderten Wohnungsbau beschlossen – ein wichtiges Signal in Zeiten knapper Kassen.

Aktuell hat die Stadt Zugriff auf 6.225 belegungsgebundene Wohnungen, allein seit Jahresbeginn kamen 500 neue hinzu. Gleichzeitig fallen jedoch jedes Jahr Wohnungen aus der Bindung. 3.000 Haushalte suchen dringend eine geförderte Wohnung. Der Bedarf ist groß.

Die wichtigste Neuerung: Statt wie bisher 100 Prozent Zuschuss gibt es künftig eine hälftige Verteilung aus Zuschuss und zinslosem Darlehen. „Damit sorgen wir einerseits für solide, langfristige Investitionen in bezahlbaren Wohnraum – und andererseits dafür, dass die Stadt auch unter schwierigen Haushaltsbedingungen handlungsfähig bleibt“, erklärte die GRÜNE Fraktionsvorsitzende Eva Bredow-Cordier.

Die gute Nachricht für Mieter*innen: Die Einstiegsmieten bleiben unverändert bei 6,91 €/qm für Haushalte mit geringem Einkommen und 8,29 €/qm für mittlere Einkommen. Damit liegt Darmstadt unter den Landeswerten, unter dem Mietspiegel und im Rahmen der angemessenen Kosten der Unterkunft.

Auch bei den Qualitätsstandards werden keine Abstriche gemacht: Alle geförderten Wohnungen müssen 100 Prozent barrierefrei und nach klimafreundlichem KfW-40-Plus-Standard gebaut werden.

Mit den neuen Richtlinien setzt die GRÜN-geführte Koalition ihre moderne, soziale Wohnungspolitik fort. In den vergangenen Jahren wurde mehr sozialer Wohnungsbau geschaffen als in jeder anderen Kommune in Hessen. Jede 15. Wohnung in Darmstadt ist eine Sozialwohnung – der Landesschnitt liegt bei eins zu 38.

„Auch im Jahr 2026 investieren wir elf Millionen Euro in die Wohnraumförderung – und das in einem Sparhaushalt. Das zeigt: Für uns hat sozialer Wohnungsbau Priorität“, so Bredow-Cordier. „Wir investieren in Menschen und in soziale Gerechtigkeit. Darmstadt bleibt damit Vorreiterin in der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.“

Die ganze Rede von Eva Bredow-Cordier könnt Ihr hier bei 1 Stunde 0 Minuten anhören.

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