Miteinander Wachsen – #DarmstadtEconomy

Historie – Start-ups in Darmstadt

Start-ups sind Unternehmensgründungen mit einer innovativen Geschäftsidee und einem hohen Wachstumspotential. Produkte von Start-ups basieren häufig auf neuen Technologien, weshalb GründerInnen von Start-ups oft Studierende oder Doktoranden der Ingenieurswissenschaften oder der Informatik sind.

In Darmstadt gibt es insgesamt sechs Hochschulen mit zusammen 37.000 Studierenden.

Logisch, dass es hier eine vitale Gründerszene gibt, die von Zugängen zu einem breiten Netzwerk aus Wissenschaft, Forschung, Unternehmen und Verbänden enorm profitiert.

Diesen Zugang bieten für Start-ups die Gründerzentren bzw. Inkubatoren, Einrichtungen zur Unterstützung von GründerInnen, die diesen Infrastruktur und Dienstleistungen zur Verfügung stellen. Angefangen von intensiver Beratung über viele Möglichkeiten des Netzwerkens bis hin zu informellen Gesprächen im Lounge-Bereich.

In Darmstadt sind das z.B. das TIZ Darmstadt – Technologie- und Innovationszentrum und das HUB31 Technologie- und Gründerzentrum Darmstadt.

Das HUB31 wurde 2017 unter dem damaligen GRÜNEN Oberbürgermeister Jochen Partsch als Joint-venture der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar gegründet. Partsch, der maßgeblich zur Gründung beitrug, erkannte damals den Verbund von Wissenschaft, Wirtschaft und Stadt als einen logischen Schritt zur Stärkung des Innovationsstandorts Darmstadt.

Das HUB31 war so erfolgreich, dass seine Fläche 2023 erweitert wurde und die h_da und die TU als Mitgesellschafterinnen dazukamen.

 

 

Aktuelle Situation

Das HUB31 bietet aktuell auf 5.600 qm technologieorientierten Start-ups und Freelancern ausgestattete Büros, Co-working- und Werkstattflächen sowie Konferenz- und Eventräumlichkeiten. Zudem unterstützt das HUB31 Gründer*innen durch regelmäßige Veranstaltung wie zum Beispiel Marketing- und Gründungssprechstunden und dem Gründerfrühstück.

Dieses Jahr ist zudem das Games Hub Darmstadt als neuer Bereich innerhalb des HUB31 entstanden. Dieses bietet gemeinsam mit dem Games Hub Frankfurt – und unterstützt durch den game Hessen (Regionalvertretung des game Verband der deutschen Games-Branche) – Spieleentwickler*innen ein zu Hause in Hessen. Ein gutes Beispiel für gelebte interkommunale Zusammenarbeit und gelebte Zusammenarbeit mit der Wirtschaft.  

Zudem gibt es weitere Inkubatoren wie Highest der TU-Darmstadt oder ATHENE Digital Hub Cybersecurity 

Sowohl das Highest der TU-Darmstadt als auch das HUB31 bieten spezielle Programme um Frauen gezielt zu unterstützen und so die Zahl der Gründerinnen zu erhöhen. So bietet das HUB31 regelmäßige Veranstaltungen im Rahmen der „the female founders academy “ und Highest bietet mit EXIST Woman ein Förderprogramm speziell für Frauen.  

Darmstadt hat durch seine langjährige Unterstützung eine etablierte Gründerszene, liegt regelmäßig an der Spitze der Rankings in Hessen und spielt auch Bundesweit ganz vorne mit.  Viele Preisträger des Hessischen Gründerpreises kommen jedes Jahr wieder aus Darmstadt.

 

 

Unsere Zukunftsvision

In Zeiten knapper werdender finanzieller Mittel gilt es, diese Errungenschaften zu bewahren und weiter zu entwickeln. 

Als GRÜNE Fraktion möchten wir dafür sorgen, dass im HUB31 auch zukünftig ausreichend Ressourcen vorhanden sind, um Zukunftsbranchen gezielt zu identifizieren und zu fördern und weiterhin Gründer*innen bei ihrem Start als Unternehmer*innen zu begleiten und optimal zu unterstützen. Dabei setzen wir auf eine intensive Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Hochschulen aber auch Unterstützern aus der Wirtschaft.  

So können im Miteinander Wachsen aus diesem Verbund von Wissenschaft, Wirtschaft und Stadt die nächsten Sterne des Darmstädter Wirtschaftslebens entstehen. 

 

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