Die Stadtverordnetenfraktion der Darmstädter Grünen hat am vergangenen Montag, den 28.03.2022 turnusgemäß ihren Fraktionsvorstand neu gewählt. Dabei kam es zu einer Neubesetzung der Sprecherinnen-Position. Die langjährige Sprecherin Hildegard Förster-Heldmann wurde mit großem Applaus verabschiedet. Förster-Heldmann hatte den Fraktionsvorsitz nach der Kommunalwahl aufgrund der schwierigen Ausgangslage erneut und begrenzt für ein Jahr mit dem Ziel übernommen, die Fraktion in eine stabile Koalition zu führen. Anfang März wurde die direkt gewählte Landtagsabgeordnete als Parteisprecherin der Darmstädter Grünen bestätigt und bleibt der Fraktion als Stadtverordnete erhalten. Ihr folgt Malena Todt, die ebenso wie der bisherige Fraktionsvorsitzende und Parlamentarische Geschäftsführer Andreas Ewald ohne Gegenkandidat*in mit großer Mehrheit gewählt wurde. Erneut als Beisitzer*innen gewählt wurden die Stadtverordneten Eva-Bredow-Cordier, Stefanie Scholz und Stefan Opitz. Ergänzt wird der Fraktionsvorstand nunmehr durch Elisabeth Decker, dem jüngsten Mitglied der Fraktion und Stadtverordnetenversammlung.
„Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit. Wir leben in schwierigen Zeiten, die auch für uns als Kommunalpolitiker*innen besondere Herausforderungen mit sich bringen. Dies gilt nicht nur mit Blick auf das Wahljahr 2023, sondern auch aktuell. Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei und der russische Angriffskrieg in der Ukraine hat Auswirkungen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene, u.a. im Bereich der Energiepolitik. Zudem sind wir als Stadtpolitik sowie Stadtgesellschaft gefordert, solidarisch mit den Menschen in der Ukraine und allen geflüchteten Ukrainer*innen zu sein und hier vor Ort eine gute und sichere Unterbringung zu gewährleisten. Daneben gilt es natürlich an den im Koalitionsvertrag vereinbarten Zielen und Leitlinien für Darmstadt zu arbeiten: Klimaneutralität 2035, eine lebendige Kulturszene und eine vielfältige Stadtgesellschaft, sozialer Zusammenhalt statt Spaltung, aktive Kinder- und Jugendarbeit, gute Mobilität für alle und eine starke Stadtwirtschaft!“, erklären Malena Todt und Andreas Ewald.
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