„Die Radwege an den Straßenabschnitten am Roßdörfer Platz, am Steubenplatz, in der Neckarstraße und in der Zeughausstraße sind ein weiterer großer Schritt die Verkehrsflächen in Darmstadt gerechter aufzuteilen, die Verkehrssicherheit für alle zu erhöhen und unsere Stadt wieder für Menschen zu gestalten“, fasst Stefan Opitz, verkehrspolitischer Sprecher der grünen Stadtverordnetenfraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Stadtplanung und Verkehr zusammen. „Die begleitenden Untersuchungen der Verkehrsversuche durch die Hochschule Darmstadt kommen zu dem Ergebnis, dass für alle Maßnahmen eine Beibehaltung befürwortet wird.“
Es gebe an einigen Stellen Mängel, die jedoch größtenteils behoben würden. Für den Kfz-Verkehr konnte kein kritischer Rückstau beobachtet werden, der die Verkehrssicherheit gefährdete – bei gleichzeitig sinkenden Unfallzahlen. Mit der nun beschlossenen Magistratsvorlage werde die Umsetzung der Verkehrsversuche in den Dauerzustand in den nächsten Monaten erfolgen.
„Die Steigerung der Attraktivität von Radfahren und Zufußgehen ist ein zentraler Beitrag zur Mobilitätswende und zur Erfüllung der Klimaschutz- und Luftreinhalteziele. Die vier zu Gunsten des Radverkehrs geänderten Verkehrsführungen sind für uns ein Anfang“, erklärt Opitz weiter.“ Unser Ziel ist eine durchweg attraktive und sichere Radverkehrsführung. Auch der Fußverkehr profitiert von den Verbesserungen. Durch die Verlegung des Radverkehrs auf die Fahrbahnen, stehen die Seitenbereiche, die vorher gemeinsam mit dem Radverkehr benutzt wurden, komplett dem Fußverkehr ohne Konflikte zur Verfügung.“
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