Rahmenplan bietet gute Grundlage für die weitere Entwicklung Arheilgens
Arheilgen. Die Darmstädter GRÜNEN begrüßen die Initiative der IGAB für einen Rahmenplan zur zukünftigen Entwicklung der Frankfurter Landstraße. Bei einer Informationsveranstaltung sowie einem vorausgehenden Treffen tauschten sich Vertreter*innen der GRÜNEN mit der IGAB über den Rahmenplan und weitere Projekte im Stadtteil aus.
„Die Frankfurter Landstraße prägt das Gesicht Arheilgens. Der vorgestellte Rahmenplan ist eine gute Grundlage, um gemeinsam darüber zu diskutieren, wie sich diese wichtige Achse weiterentwickeln kann“, erklärt Heiko Depner, Co-Kreisvorsitzender der Darmstädter GRÜNEN. Dabei gehe es darum, historische Bausubstanz und den besonderen Charakter der Straße zu bewahren und gleichzeitig Raum für zeitgemäße Entwicklungen zu schaffen. Auch der Erhalt der Vorgärten spiele dabei eine wichtige Rolle. „Entscheidend ist jetzt, die Perspektiven der Menschen vor Ort einzubeziehen. Deshalb unterstützen wir ausdrücklich den Aufruf der IGAB, Rückmeldungen zum Konzept einzubringen.“
Auf großes Interesse stieß auch der bereits begonnene Umbau der ehemaligen Sparkassenfiliale an der Fuchsstraße. Dort entstehen 18 Wohnungen, darunter Angebote für ein möglichst langes selbstbestimmtes Wohnen im Alter. Die direkte Lage an der Straßenbahnhaltestelle und eine angestrebte medizinische Nutzung im Erdgeschoss machen das Projekt aus Sicht der GRÜNEN besonders interessant. Positiv sei zudem, dass durch den Umbau vorhandene Bausubstanz und bereits verbaute Ressourcen weitergenutzt und mit einem modernen Energiekonzept verbunden werden.
Auch weitere Projekte der IGAB waren Thema des Austauschs. Stefan Opitz, Vorsitzender des Mobilitätsausschusses, begrüßte die bereits erreichten Verbesserungen am Woogsweg. Zugleich sieht er gemeinsam mit der IGAB weiteren Handlungsbedarf für den Abschnitt bis zur SGA-Minigolfanlage.
Zoé Zimmermann, Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Umwelt und Stadtplanung, begrüßt zudem die Überlegungen zur Weiterentwicklung des Arheilger Friedhofs angesichts einer sich wandelnden Bestattungskultur. „Darin steckt auch die Chance, den Friedhof stärker als Grünraum zu denken und attraktive Wegeverbindungen vom Bahnhof in Richtung Ortsmitte zu schaffen.“
„Wir sind an vielen Stellen in einem guten und konstruktiven Austausch mit der IGAB“, betont Depner. „Unser Dezernent Michael Kolmer hat mit der Schaffung des Skulpturenpfads sowie mit Informationen und Unterstützung zum Rahmenplan und zum Friedhofsprojekt bereits mehrere Initiativen der IGAB begleitet. Diese Impulse wollen wir gemeinsam weiterentwickeln – und hoffen dabei auf eine breite Beteiligung der Menschen in Arheilgen.“
Auf dem Bild(v.l.n.r.): Berit Walter (Local Lead und Stadtverordnete Volt), Stefan Opitz (Stadtverordneter GRÜNE), Ute Dupper (IGAB), Zoé Zimmermann (Stadtverordnete GRÜNE) Heiko Depner (Parteisprecher und Stadtverordneter GRÜNE)