Neuausrichtung der städtischen Wirtschaftsförderung


Koalition aus Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt zur Neuausrichtung
der städtischen Wirtschaftsförderung


Die Koalition aus Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt begrüßt die nun erzielte Einigung
zur Neuausrichtung der städtischen Wirtschaftsförderung. Nach intensiven Beratungen ist es
gelungen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und eine tragfähige Lösung
auf den Weg zu bringen. Gerade in Zeiten des Wahlkampfs ist es keine
Selbstverständlichkeit, bei kontroversen Fragen zu gemeinsamen Ergebnissen zu kommen.
Umso deutlicher zeigt die gefundene Verständigung: Die demokratische Mitte in Darmstadt
ist handlungsfähig – und sie ist bereit, Verantwortung zu übernehmen.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen für die Koalition klare Leitlinien: eine stärkere
strategische Ausrichtung der Wirtschaftsförderung, transparente Strukturen, eine enge
Verzahnung mit bestehenden städtischen Akteuren sowie eine aktive Unterstützung von
Innovation, Mittelstand und Gründungen. Diese Punkte sind nun im vorliegenden Konzept
berücksichtigt worden.

Caroline Groß, Fraktionsvorsitzende der CDU, erklärt: „Wir haben von Anfang an
deutlich gemacht, dass eine moderne Wirtschaftsförderung klare Zuständigkeiten,
strategische Führung und messbare Ziele braucht. Dass zentrale Vorschläge der Koalition
nun Eingang in das Konzept gefunden haben, ist ein gutes Signal. Entscheidend ist, dass
wir damit die Wettbewerbsfähigkeit unserer Stadt stärken und Perspektiven für
Unternehmen schaffen, vor allem für den Mittelstand.“
Eva Bredow-Cordier, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, betont: „Für
uns war wichtig, dass die Wirtschaftsförderung künftig stärker auf Nachhaltigkeit, Innovation
und Vernetzung ausgerichtet wird. Die jetzige Lösung verbindet wirtschaftliche Dynamik mit
ökologischer Verantwortung. Wir konnten der Neuausrichtung zustimmen, weil sie um ein
Cluster Energie- und Umweltwirtschaft erweitert wurde, jetzt ein jährliches Reporting an die
Stadtverordnetenversammlung miteinschließt sowie die Schaffung eines Beirates
festschreibt. Dass wir trotz unterschiedlicher Ausgangspositionen zu einer gemeinsamen
Linie gefunden haben, zeigt die Kompromissfähigkeit der Koalition.“
Ana-Lena Herrling, Fraktionsvorsitzende von Volt, erklärt: „Wirtschaftsförderung darf
kein reines Verwaltungsthema sein, sondern muss eine klare Zukunftsstrategie für unsere
Stadt werden. Wir brauchen klare Strukturen, transparente Prozesse und den Mut, Dinge
neu zu denken. Entscheidend ist nicht, wer eine Idee eingebracht hat, sondern dass wir
gemeinsam tragfähige Lösungen schaffen – für Innovation, Mittelstand und neue
Arbeitsplätze. Darmstadt hat das Potenzial, Vorreiterin für moderne, europäisch vernetzte
Wirtschaftspolitik zu sein. Jetzt geht es darum, dieses Potenzial zu nutzen.“


Die Koalition macht deutlich, dass sie dem nun vorliegenden Konzept zugestimmt hat, weil
wesentliche inhaltliche Anliegen berücksichtigt wurden. Damit wurde eine Grundlage
geschaffen, auf der die Wirtschaftsförderung strategisch weiterentwickelt werden kann. Mit
der nun beschlossenen Struktur beginnt die eigentliche Arbeit. Die Umsetzung wird zeigen,
wie wirksam die neue Ausrichtung ist und wie konsequent die gesetzten Ziele verfolgt
werden. Die Koalition ist überzeugt, dass Darmstadt von einer verlässlichen, innovativen und
klar geführten Wirtschaftsförderung profitiert – und dass politische Kompromissfähigkeit kein
Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung ist

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